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61. Rang
mit 96 Unterstützer-StimmenPartei: SPD
Listenplatz: 57
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Barnim I
Wohnort: Eberswalde
Alter: 37
Familienstand: 2 Kinder (4 und 2 Jahre) und in fester Lebenspartnerschaft
Daniel Kurth SPD
Pinnwand & Meldungen
Daniel Kurth besucht "DIE MÜHLE"
Eberswalde - Heute besuchte der SPD-Kandidat für den Wahlkreis 13, Daniel Kurth, und der brandenburgische Minister für Infrasturktur und Raumordnung,...
Deine Frage an Daniel Kurth
Sehr geehrter Herr Kurth,
ich habe auf Ihrer Seite gelesen, dass Sie sich ehrenamtlich beim THW engagieren. Mich interessiert, ob und wie Sie das Ehrenamt stärken wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Ein unentschlossener Jungwähler
So vielseitig das ehrenamtliche Engagement in unserem Land ist, so vielseitig müssen auch die Mittel sein, um dieses zu unterstützen. Ganz sicher brauchen Menschen die ehrenamtlich Sterbebegleitung in einem Hospiz machen andere Rahmenbedingungen, als Trainer in einem Tanzsportverein. Bei Feuerwehren und dem THW geht es immer zunächst um Ausstattung, Ausbildung und Verständnis des Arbeitgebers für die Freistellung anlässlich von Einsätzen. Vor allem bei Sportvereinen konnte mit steuerlichen Vergünstigungen durch die so genannte Übungsleiterpauschale geholfen werden. Ehrenamt verdient jede Unterstützung. Dies kann vielfältig sein. Vor allem aber braucht das Ehrenamt Anerkennung. Diese Anerkennung muss nicht immer mit Pomp und Orden sein. Aber ehrlich muss sie sein.
Ehrenamt stärken wir auch dadurch, dass wir die im Ehrenamt erworbenen Qualifikationen zertifizieren (IHK-Abschluss als Ausbilder). Dann lohnt sich Ehrenamt auch beruflich. Ehrenamtlich Tätige sind inzwischen versichert. Das war dringend nötig. Und vor allem brauchen wir Werbung in Sachen Ehrenamt. Werbung durch Vorbild. Ich versuche Vorbild zu sein. Ich hoffe es ist mir bislang gelungen.
Ein entschlossener Kandidat.
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Barnim I
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Fragen an Daniel Kurth
1. Frage:
Die Arbeitslosenquote liegt in Brandenburg bei rund 12 Prozent. Wie kann die Arbeitslosigkeit abgebaut werden?
Wir brauchen vor allem Arbeit in der Region! Dazu sind gut ausgebildeten Menschen, eine solide Wirtschaftsförderung und Job-Programme wie Kommunal-Kombi nötig.
2. Frage:
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um den Jugendlichen in Brandenburg eine berufliche Perspektive bieten zu können?
Ich stehe für ein System der Berufsorientierung ab der 7. Klasse. Zudem wird es regionale Netzwerke Schule–Wirtschaft und eine Berufsausbildungsgarantie geben.
3. Frage:
Was raten Sie jemandem, der aus dem Land Brandenburg abwandern will?
Hier bleiben! Brandenburg hat gute Hochschulen; die Wirtschaft braucht Fachkräfte. Wer wirklich gehen muss, dem wünsche ich einen guten Start und etwas Heimweh.
4. Frage:
Wie stehen Sie zum Wahlrecht ab 16 Jahren für den Landtag und die Kommunalparlamente?
Jugendliche sollen an sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Dazu gibt es Möglichkeiten, wie die Kinder-/Jugendbeiräte in den Kommunen. Macht mit!
5. Frage:
Welche jugendpolitischen Schwerpunkte werden Sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen?
Fortführung des 510-Stellen-Programms für Jugend(sozial)arbeit, regional ausgewogene und attraktive Angebote für Jugendliche und Einführung des „Schüler-BAföG".
6. Frage:
Wie ist Ihre Haltung zu Studiengebühren an Brandenburger Hochschulen?
Hätte ich Studiengebühren bezahlen müssen, hätte ich nicht studieren können. Deshalb bin ich gegen Gebühren für das Erststudium bis zum Master-Abschluss.
7. Frage:
Wie können Rechtsextremismus und Antisemitismus in Brandenburg wirksam bekämpft werden?
Der Kampf braucht politisch informierte Bürger! Daher setze ich neben dem Bürgerengagement und dem Eingreifen des Staates auf Ausbau der politischen Bildung.
8. Frage:
20 Jahre nach der friedlichen Revolution 1989 wird Brandenburg eine/n Beauftragte/n „zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ erhalten. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Um aus der Diktatur zu lernen, ist Aufarbeitung notwendig! Die DDR-Geschichte wird zunehmend verklärt, Täter von damals sind weiter unter uns.
9. Frage:
Wie kann sich Brandenburg in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise am besten behaupten?
Durch Umsetzung des Konjunkturpakets-II, Nutzung der Kurzarbeiterregelung und Konzentration auf Bildung, Wissenschaft, Infrastruktur und Zukunftstechnologien.
10. Frage:
Was sind Ihre umweltpolitischen Forderungen für Brandenburg?
Die Null-Emissionsstrategie des Barnims ist beispielhaft für Brandenburg. Schutz großer Naturräume, Ausbau des Spitzenplatzes bei den erneuerbaren Energien.
11. Frage:
Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz?
Stärke Kennzeichnung von Produkten; vor allem von Lebensmitteln. Mehr Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit und unabhängigen Beratungsangeboten.
12. Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht das größte Problem in Ihrem Wahlkreis?
Eindeutig die hohe Arbeitslosigkeit, das niedrige freiwillige Engagement, die Resignation vieler Menschen sowie das verloren gegangene Vertrauen in die Politik.
13. Frage:
Drei Dinge, die Sie mit dem Land Brandenburg verbinden:
Meine Heimat mit ihrer sehr reichen und schönen Natur- und Kulturlandschaft, die bodenständigen und herzlichen Menschen und das Oder-Hochwasser von 1997.
14. Frage:
Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei, die sich erfüllen würden, welche wären das?
1. Frieden, 2. Gerechtigkeit, 3. Die Einsicht bei den Menschen, dass Frieden und Gerechtigkeit täglich neu errungen werden müssen.
15. Frage:
Welchen Ihrer Gegenkandidaten würden Sie am ehesten wählen und warum?
Ich wähle am 27.09. Erststimme Daniel Kurth und Zweitstimme SPD. Gute Politik für den Barnim und für Brandenburg! Würde es die SPD nicht geben, dann grün.




















Meine Statements
Ich möchte gewählt werden, weil …
... ich jung, erfahren und voller Tatendrang bin. Eberswalde, Schorfheide und Joachimsthal brauchen eine frische und mutige Stimme in Potsdam.
Meine Ziele für Brandenburg:
Bildung, Arbeit, Aufstieg und Wohlstand für alle Brandenburger/innen in einem lebenswerten und starken Land. Für eine neue Kultur des Mitmachens und Anpackens!
Meine Ziele für meinen Wahlkreis:
Stärkung des Lehr- und Forschungsstandortes Eberswalde, Perspektiven für (junge) gut ausgebildete Menschen, Fachkräftesicherung und mehr freiwilliges Engagement